Sprungtuch e.V. Lübeck

Verein für sozialpädagogische Projekte

In vielen Bereichen und an vielen Orten aktiv: mit Engagement und Projekten

Gewaltprävention

Selbstbewusst und Stark:
Geschlechtsorientiertes Gewaltpräventionstraining

Angebot für Jungen aller Altersgruppen

Gewaltpräventionskonzept KampfESspiele®

Das Training orientiert sich am Gewaltpräventionskonzept KampfESspiele® und wird von männlichen sozialpädagogischen Fachkräften angeleitet.

Kernaufgabe des Gewaltpräventionstrainings ist es, Jungen Instrumente mitzugeben, die es ihnen ermöglichen, ihr eigenes Handeln so steuern zu können, dass die daraus entstehenden Konsequenzen sowohl für andere als auch für sie selbst akzeptabel sind.

Der geschützte Rahmen der geschlechtshomogenen Gruppe, in der das Training stattfindet, gibt den Jungen emotionale sowie körperliche Sicherheit und ermöglicht ihnen einen offenen Zugang zu sich selbst und ihren eigenen, inneren Bedürfnissen.

Im Training sind kampforientierte Spiele, die nach vorher vereinbarten Regeln fair geführt und entsprechend erlebt werden, von zentraler Bedeutung.

Zielgruppe:

Jungen mit Förderbedarf im sozial/emotionalen Bereich.
Das Training wird auf das Alter und dem jeweiligen Bedarf der Gruppe abgestimmt.


Zielsetzung:

Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und eine positive Identitätsfindung der Jungen
Förderung von Fremd- und Selbstwahrnehmung
Wahrnehmen und Kennenlernen von eigenen Grenzen
Erlernen von Fairness
Stärkung des Selbstvertrauens und ihrer Handlungsfähigkeit
Förderung von Team- und Kooperationsfähigkeit
Schulung von Selbstachtung und sozialem Verhalten
Vermittlung alternativer Konfliktlösungen



Voraussetzung

Zur Verfügung stellen einer Sporthalle/ eines Bewegungsraumes


Trainingsverlauf

Trainingsblock setzt sich aus 10-12 Trainingseinheiten zusammen
Training ist in den einrichtungsspezifischen bzw. schulischen Kontext integriert
Ein Treffen pro Woche à 90 Minuten
Jede Trainingseinheit besteht aus einer Reihe verschiedener Aufwärmübungen, interaktiver Bewegungsspiele, Rituale, Übungen zum Selbst- und Gruppenkontakt sowie kampforientierter Spiele mit anschließender Reflexion
Eine gemeinsame Reflexion des Erlebten ermöglicht eine kognitive Verknüpfung mit anderen Lebensbereichen und somit einen Transfer in den Alltag der Jungen.


Die Gruppe verfügt über eine Aufnahmekapazität von mindestens acht und maximal zwölf Jungen.

Um eine möglichst hohe Nachhaltigkeit zu erreichen, gehören zu den Trainingseinheiten ein interaktiver Elternabend und zwei Treffen mit Lehr- bzw. Betreuungskräften.